zdi-Sommerferienprogramm: Auto-Produktionsstraße, Roboter mit LEGO-Mindstorms und Schnuppern im Labor

Das diesjährige zdi-Sommerferienprogramm war in den letzten zwei Wochen trotz des schönen Sommerwetters komplett ausgebucht. Unter dem Motto "Naturwissenschaft und Technik in den Sommerferien" haben Jugendliche ab Klasse 5 die Arbeit von Ingenieurinnen und Ingenieuren einmal selbst erprobt.

zdi-Ferienprogramm Hamm
zdi-Ferienprogramm Hamm 2018: Bau einer Produktionsstraße für LEGO-Autos an der Hochschule Hamm-Lippstadt, Foto: Matzak, Hochschule Hamm-Lippstadt

Das zdi-Sommerferienprogramm wurde von dem zdi-Zentrum Hamm gemeinsam mit der Hochschule Hamm-Lippstadt angeboten. Es war für Schülerinnen und Schüler kostenfrei und wurde von der Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit und dem Ministerium für Kultur und Wissenschaft NRW finanziell unterstützt.

Im dreitägigen Projektworkshop "Robotik für Kenner" konstruierte ein Team von 10 Schülerinnen und Schülern ab der Jahrgangsstufe 8 eine komplette Fertigungsanlage, die kleine LEGO-Autos aus vorgefertigten Bauteilen montierte. Dazu mussten zuerst für jeden Produktionsschritt einzelne Module mit LEGO-Mindstorms erstellt und programmiert werden. Diese wurden schließlich aufeinander abgestimmt und zu einer Produktionsstraße für LEGO-Autos kombiniert - eine Aufgabe, die viel kniffelige Kleinarbeit erforderte.

Elf Mädchen und Jungen von Klasse 5 bis 7 nutzten die Möglichkeit, beim Angebot "Robotik für Einsteiger" erste Erfahrungen mit dem Bau und der Programmierung von Robotern zu machen. Es wurden kleine LEGO-Roboter gebaut, die mit Sensoren ausgestattet und für unterschiedliche Aufgabenstellungen fortlaufend programmiert wurden. Wenn ein Roboter nach mehreren Versuchen seine Aufgaben erfolgreich absolvierte, war die Freude bei allen groß.

Ganz andere Erfahrungen mit Naturwissenschaft und Technik machten acht Jugendliche beim "Schnuppern im Labor". Hier standen Standardverfahren aus der Chemie und Biologie auf dem Programm. Mittels Chromatografie analysierten die Teilnehmenden Farbstoffe in Farbstiften und Blättern. Außerdem beschäftigten sie sich mit ihrer Erbsubstanz. Sie nutzen dabei die Mikroskopie und isolierten die eigene DNA. So konnten sie die Arbeit im Chemie- oder Biologielabor aus erster Hand kennenlernen.