Wirtschaftsförderungen stellen Karrierekompass in der Gesundheitswirtschaft vor

Der Karrierekompass der Wirtschaftsförderungen Hamm und Kreis Unna informiert über die Bedeutung der Gesundheitswirtschaft in der Region und gibt einen Überblick über die Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten.

Eine berufliche Laufbahn in der stetig wachsenden Gesundheitsbranche ist spannend, vielfältig und vor allem zukunftsorientiert. In den kommenden drei Jahren werden Studien zufolge in Deutschland mehr als eine halbe Million neue Jobs entstehen. Die größte Dynamik wird bei der Versorgung älterer Menschen erwartet.

Berufliche Beispiele und Interviews mit Expertinnen und Experten geben tiefere Einblicke in einige der Berufsfelder und für Schülerinnen und Schüler werden die jeweiligen Ansprechpersonen für Ausbildung und Studium benannt. Junge Menschen in Studium und Ausbildung berichten über ihre Motivation und ihre beruflichen Perspektiven. Die Veröffentlichung erfolgt im Rahmen des gemeinsamen Projektes "Wissen schafft Erfolg".

Die Gesundheitswirtschaft führt die Liste der Top-Arbeitgeber mit rund 32.000 Beschäftigten in der Region Hamm und Kreis Unna an. Damit zählt jeder fünfte Arbeitsplatz zur Gesundheitsbranche. "Zurecht wird von Experten immer wieder die Vielfalt der Gesundheitsberufe betont: Ausbildung, Fachschulausbildung, Weiterbildung oder ein Studium zum Beispiel der "Biomedizinische Technologie" oder der "Psychologie" - alles ist in unserer Region möglich.", so Dr. Karl-Georg Steffens, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hamm mbH.

Um ein authentisches Bild der Gesundheitsbranche in Hamm und dem Kreis Unna zu vermitteln, werden unterschiedliche Ausbildungsmöglichkeiten - im handwerklichen und im kaufmännischen Bereich - sowie die Studiengänge an den Hochschulen in der Region vorgestellt. Die großen Kliniken in Hamm und im Kreis Unna bilden in verschiedenen Gesundheitsberufen aus. Im Karrierekompass werden sie ausführlich vorgestellt. Zudem informiert die Fachschule für Altenpflege des Berufsförderungswerks Hamm über die besonderen Herausforderungen und Chancen in der Altenpflege. "Es gibt in unserer Region etliche Berufskollegs und Fachschulen, die Ausbildungen im Gesundheitsbereich anbieten, zum Beispiel als Physiotherapeut/in oder als Pharmazeutisch-technische/r Assitent/in. Hervorheben möchte ich zudem, dass die Motopädieausbildung des LWL Berufskollegs Hamm für einen Bachelorstudiengang anerkannt wird.", so Dr. Steffens weiter.