Startschuss für den Interkulturellen Wirtschaftspreis 2017

Unternehmen aus dem Westfälischen Ruhrgebiet können sich ab sofort für den Interkulturellen Wirtschaftspreis 2017 bewerben. Teilnehmen dürfen kleine und mittelständische Betriebe jeglicher Branchen, die in ihrer Organisationsstruktur und Personalarbeit interkulturelle Kompetenzen aktiv und bewusst fördern.

Das Foto zeigt die Beteiligten bei der Präsentation von Flyern und Plakaten zum Interkulturellen Wirtschaftspreis 2017.
Dr. Karl-Georg Steffens, stellv. Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Hamm, Hatice Müller-Aras, Multikulturelles Forum e.V., Deniz Greschner, Verein selbstständiger Migranten im Kreis Unna / Hamm / Dortmund und Martin Löckmann, Leiter Unternehmensentwicklung bei der Wirtschaftsförderung.

"Kulturelle Vielfalt kann nicht nur die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens sichern, sondern auch dessen innovative Wettbewerbsfähigkeit fördern", erklärt Hatice Müller-Aras vom Multikulturellen Forum e.V. (MkF) und verdeutlicht so die wirtschaftlichen Vorteile einer Unternehmenskultur, die wertschätzend und offen auf Fachkräfte mit interkulturellem und/oder internationalem Background zugeht.

Das MkF lobt, wie schon in den vergangenen 11 Jahren, auch dieses Jahr wieder den Interkulturellen Wirtschaftspreis (IWP) aus. Dieser bundesweit einmalige Preis ehrt Unternehmen und Betriebe aus dem westfälischen Ruhrgebiet, die vorbildhaft interkulturelle Vielfalt in ihrem Team verankern und fördern.

Denn, so sind sich Müller-Aras, Dr. Karl-Georg Steffens und Martin Löckmann von der Wirtschaftsförderung Hamm sowie Deniz Greschner vom Verein Selbstständiger Migranten im Kreis Unna / Hamm / Dortmund (VSM) einig: Kulturelle Vielfalt am Arbeitsplatz fördere nicht nur den wirtschaftlichen Erfolg, sondern erhöhe gleichzeitig die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber. Im globalisierten Wettbewerb - vielfach auch um die besten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter - sei dies ein wichtiger Faktor, so die Wettbewerbsträger beim offiziellen Startschuss zum Wettbewerb.

"Natürlich hoffen wir auf viele Bewerbungen aus der Region, denn zahlreiche Unternehmen haben die Vorteile einer kulturellen Vielfalt in der Wirtschafts- und Arbeitswelt bereits erkannt. Diese positiven Beispiele möchten wir gerne auszeichnen und so einer breiten Öffentlichkeit vorstellen", so Dr. Karl-Georg Steffens, stellv. Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Hamm.

Neben der Wirtschaftsförderung Hamm, dem MkF und dem VSM unterstützen folgende weitere Partner den IWP: die Wirtschaftsförderung Kreis Unna, die Stadt Dortmund, die Industrie- und Handelskammer zu Dortmund sowie die Handwerkskammer Dortmund.

Bewerbungsschluss ist der 20. Oktober 2017, auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer können ihr Unternehmen für den Preis vorschlagen. Die Preisverleihung findet am 14. November 2017 im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund statt. Diesjähriger Schirmherr ist Thomas Westphal, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Dortmund. Gastredner bei der Preisverleihung ist Andreas Schmidt, Vorstandsvorsitzender bei der REWE Dortmund.

Informationsflyer mit dem Bewerbungsbogen liegen ab sofort bei allen beteiligten Partnern aus und können auch im Internet unter www.interkultureller-wirtschaftspreis.de abgerufen und online ausgefüllt werden. Für Rückfragen steht Hatice Müller-Aras (Tel.: 02306 / 30630-17; aras@multikulti-forum.de) jederzeit bereit.