Spatenstich bei DPD im InlogParc Hamm

Mit einem symbolischen Spatenstich feierte DPD heute den Baubeginn zu einem neuen Paketsortierzentrum in Hamm. Der internationale Paket- und Expressdienstleister wird hier im Herbst 2019 einen seiner leistungsstärksten Standorte in ganz Deutschland zunächst mit 350 Arbeitskräften in Betrieb nehmen.

Symbolischer Baubeginn mit Christoph Dammermann (2. v. l.), Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in Nordrhein-Westfalen, und Thomas Hunsteger-Petermann (1. v. l.), Oberbürgermeister der Stadt Hamm / Foto: Thorsten Hübner, Stadt Hamm

Für den Neubau auf insgesamt 122.000 Quadratmetern im interkommunalen InlogParc der Gemeinden Hamm und Bönen investiert DPD rund 50 Millionen Euro. Schon zu Beginn werden in Hamm mehr als 350 Arbeitskräfte im Einsatz sein, im Endausbau wird sich diese Zahl auf mehr als 800 erhöhen. Die täglich umgeschlagene Paketmenge wird sich von anfangs 80.000 Paketen schrittweise auf 200.000 Pakete pro Tag erhöhen.

"Vor dem Hintergrund des boomenden E-Commerce werden Paketdienste ein immer wichtigerer Teil der wirtschaftlichen Infrastruktur", erklärt Christoph Dammermann, Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie in Nordrhein-Westfalen. "Ich freue mich daher sehr darüber, dass wir Unternehmen wie DPD hier in NRW gute Investitionsmöglichkeiten bieten können, die uns gleichzeitig als bedeutenden Wirtschafts- und Logistikstandort voranbringen."

Thomas Hunsteger-Petermann, Oberbürgermeister der Stadt Hamm, fügt hinzu: "Die Ansiedlung von DPD im InlogParc ist ein Gewinn für Hamm, was sich auch in zusätzlichen Arbeitsplätzen zeigen wird. Wir sind stolz darauf, dass wir bald schon eine der größten Niederlassungen von DPD in ganz Deutschland beheimaten werden."

Thomas Ohnhaus, Chief Operating Officer (COO) von DPD Deutschland, ergänzt: "Das neue Paketsortierzentrum hier in Hamm ist unser größtes Bauvorhaben der letzten Jahre. Nur durch solch bedeutende Investitionen sind wir auch zukünftig in der Lage, die stark wachsenden Paketmengen zu bewältigen. Ich freue mich sehr darüber, dass der hochmoderne Standort in Hamm schon im nächsten Jahr eine wichtige Rolle für unser Netzwerk spielen wird."

Andreas Brockhaus, Geschäftsführer bei LIST Bau Nordhorn, erläutert: "Wir sind stolz darauf, als verantwortlicher Generalunternehmer ein Logistikareal nach modernsten Maßstäben errichten zu dürfen, das auch die Anforderungen der Nachhaltigkeit in besonderer Weise berücksichtigt."

Das neue Paketsortierzentrum in Hamm wird das bestehende regionale Paketdepot in Unna-Königsborn ersetzen, dessen Kapazität angesichts starker Wachstumsraten bei weitem nicht mehr ausreicht. Das überregionale Verteilzentrum von DPD im Industriepark Unna wird dagegen bestehen bleiben. Der Standort Hamm wird ab Herbst 2019 nicht nur die Kunden und Empfänger in der Region versorgen, sondern ebenfalls einen wichtigen überregionalen Knotenpunkt von DPD darstellen.

Herzstück des neuen Depots in Hamm wird die extrem leistungsstarke Sortieranlage sein, die im Endausbau pro Stunde bis zu 30.000 Pakete vollautomatisch verarbeiten kann. Schon bei Inbetriebnahme können pro Stunde bis zu 17.500 Pakete sortiert werden. Dabei legt DPD großen Wert auf verbrauchs- und geräuscharme Motoren und Antriebe. Auch darüber hinaus steht eine hohe Energieeffizienz im Fokus. So wird etwa die Beleuchtungsenergie durch den Einbau von Lichtbändern und LED-Technik auf ein Minimum gesenkt. Die Beheizung erfolgt über eine Gas-Wärmepumpe in Verbindung mit einem innovativen Zortström-Speicher zur optimalen, nachhaltigen und wirtschaftlichen Beheizung und Kühlung der Gebäude. Das Umwelt- und Energiemanagementsystem von DPD ist nach den Normen DIN 14001 und DIN 50001 zertifiziert, zudem hat sich DPD Deutschland zu einem vollständig klimaneutralen Pakettransport verpflichtet.