Sieger des 9. Geschäftsideen-Wettbewerbs feierlich ausgezeichnet

Im Rahmen des "Campus Award" der Akademischen Gesellschaft Hamm wurden gestern die besten Ideen ausgezeichnet. Insgesamt 61 Studierende der Hochschule Hamm-Lippstadt und der SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft haben sich mit 35 Businessplänen am Wettbewerb beteiligt. Als Sieger wurde "TrainIQ", eine Blackbox für die Erfassung der Bewegungen in mechanischen Kraftgeräten in Fitnessstudios ausgezeichnet.

Die Siegerehrung fand im Rahmen des "Campus Award" der Akademischen Gesellschaft Hamm (AGH) statt. Die AGH fördert als gemeinnütziger Verein die Studierenden und den Studienort Hamm. Ihr Vorsitzender Markus Kreuz freut sich über die große Resonanz zur Veranstaltung: "Von den Studierenden, die sich am Wettbewerb beteiligt haben, sind fast alle erschienen. Mit dem ,Campus Award' haben wir einen angemessenen Rahmen geschaffen, um die Sieger und den Hochschulstandort Hamm zu würdigen."

Dr. Karl-Georg Steffens, stellv. Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Hamm, war besonders von der Bandbreite der Wettbewerbsbeiträge beeindruckt: "Die unternehmerische Kreativität der Studierenden ist genau das, was wir uns für Hamm wünschen. Die Hochschulen sind die Keimzelle für zukünftige Unternehmensgründungen im Hightech-Bereich. Der Geschäftsideen-Wettbewerb hilft uns dabei, erfolgsversprechende Geschäftsideen und Gründerpersönlichkeiten aufzuspüren und gezielt zu fördern." Die Wirtschaftsförderung unterstützt die Teilnehmer im Nachgang des Wettbewerbs bei der Realisierung ihrer Geschäftsideen.

Den mit 3.000 Euro dotierten ersten Platz belegt Maximilian Sill. Der Student des Studiengangs "Sport- und Gesundheitstechnik" an der Hochschule Hamm Lippstadt (HSHL) überzeugte die Jury mit einer Blackbox zur Digitalisierung mechanischer Fitnessgeräte. "Es handelt sich um eine spannende Geschäftsidee, die bereits weit in ihrer Entwicklung fortgeschritten ist und in den nächsten Monaten verwirklicht wird", begründet Heinz Harling von der gleichnamigen Stiftung die Entscheidung der Jury.

Der zweite Platz und ein Preisgeld von 2.000 Euro geht an Kira von Domarus. Die Studentin der "Biomedizinischen Technologie" an der HSHL beschäftigte sich unter dem Titel "TSH - Thermoshaped Horsesneakers" mit der Entwicklung eines innovativen Hufbeschlages für Pferde.

Der dritte Platz wurde gleich zweimal vergeben. Hinter der Idee "Hovercover" verbergen sich Engin Erdogan und Tim Kramer, die beide "Technisches Management und Marketing" an der HSHL studieren. Sie haben zusammen eine Online-Plattform entwickelt, von der aus Künstler ihre Bilder zusammen mit einem innovativen Magnetsystem vertreiben können. Bereits im Herbst soll ihre Plattform online gehen. Der zweite 3. Platz wurde an Laura de Beyer und Khozka Mohammed Ali mit ihrer Idee "gesture it!" vergeben, eine App zur Verbesserung der Kommunikation zwischen Hörenden und Gehörlosen. Beide Geschäftsideen erhielten von der Jury jeweils 500 Euro Preisgeld.

Heinz Harling hatte den Geschäftsideen-Wettbewerb, der in diesem Jahr bereits zum neunten Mal stattfindet, im Jahr 2009 ins Leben gerufen, um die Studierenden der Hammer Hochschulen an die Themen Selbständigkeit und Unternehmertum heranzuführen und sie zu motivieren, ihr unternehmerisches Glück in Hamm zu versuchen. Ausrichter des Wettbewerbs sind die heinz-harling-stiftung, die Akademische Gesellschaft Hamm und die Wirtschaftsförderung Hamm. Harling hält die Auftaktvorlesungen in den Hochschulen und lobt durch seine Stiftung das Preisgeld von 6.000 Euro aus. Die Akademische Gesellschaft richtet die Feierlichkeiten zur Preisübergabe aus. Die Wirtschaftsförderung organisiert den Wettbewerb und betreut die Studierenden auf ihrem Weg in die Selbständigkeit.

Der Wettbewerb ist Teil des Projektes "Wissen schafft Erfolg" der Wirtschaftsförderung Hamm und der Wirtschaftsförderung des Kreises Unna. Das Projekt wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert.