Schaufensterwettbewerb entschieden: Spitzenplätze für steinXpress und Heuer Moden

Fast 2.400 Bürgerinnen und Bürger haben abgestimmt: Welches Schaufenster thematisiert das Motto „Frühlingserwachen“ am überzeugendsten? An die Spitze des Publikumsrankings setze sich mit „steinXpress“ eine Gründerin aus Hamm-Mark. 

Fast 2.400 Bürgerinnen und Bürger haben abgestimmt: Welches Schaufenster thematisiert das Motto „Frühlingserwachen“ am überzeugendsten? An die Spitze des Publikumsrankings setze sich mit „steinXpress“ eine Gründerin aus Hamm-Mark.

Am Donnerstag, 7. April, gab die Jury die Gewinner des 3. Hammer Schaufensterwettbewerbs bekannt. Der Wettbewerb wurde von der Wirtschaftsförderung Hamm, der Stadtmarketing GmbH, der IHK zu Dortmund sowie dem Handelsverband NRW Westfalen-Münsterland ausgerichtet und aus Mitteln der Städtebauförderung von Bund, Land und Stadt gefördert.

Das Lego-Geschäft „steinXpress“ in Hamm-Mark konnte mit einer aufwändigen Legokonstruktion die meisten Publikumsstimmen sammeln. Die Szene zeigt, wie Schnee beiseitegeschoben wird und der Frühling einzieht. Auch der zweite Platz im Publikumsranking ging in die Stadtbezirke: Caldewey-Moden am Daberg in Hamm-Westen überzeugte mit Volieren und Vogelmotiven. Auf den dritten Platz wählten die Bürger das Fenster des Cafés im Klosterdrubbel, das eine muntere Szene mit Liegestuhl zeigt.  

Insgesamt 20 Betriebe aus dem ganzen Stadtgebiet haben teilgenommen. „Eine lebendige Stadt kann nur gemeinsam mit den Gewerbetreibenden gestaltet werden“, unterstrich Oberbürgermeister Marc Herter die Bedeutung des Wettbewerbs. Wirtschaftsförderer Martin Löckmann betonte die Kreativität der Einzelhändler und Gastronomen: „Ihr Engagement trägt maßgeblich zur Attraktivität der Innenstadt und auch der Bezirke bei. Die Wertungen lagen sehr nah beieinander; die Wahl der auszuzeichnenden Fenster fiel schwer.“ 

Den ersten Preis der Jury errang das Fenster von „Heuer Moden“. Daniela Meyer-Ruhrmann, Jurymitglied und Trainerin für Visual Merchandising, lobte die durchdachte Anordnung der Schaufensterpuppen, die frische Farbauswahl und die akustische Untermalung. Den zweiten Platz vergab die Jury an das Geschäft „InselSeele“ in Rhynern für die kreative Umsetzung einer Geschichte von aufwachenden Bienen und spielerischen Bezügen zu „Hummelhüfte“ und „Wespentaille“. Der dritte Platz der Jury ging ebenfalls an das Café im Klosterdrubbel wegen der auffälligen Fernwirkung.

Foto: Oberbürgermeister Marc Herter, Martin Löckmann (Geschäftsführer Wirtschaftsförderung), Michaela Heuer (Inhaberin Heuer Moden) - Fotograf: René Golz