Mathematik-Olympiade NRW am Märkischen Gymnasium in Hamm

Mit viel Freude am Tüfteln und Knobeln bewiesen die Jung-Mathematiker am Samstag ihr Können. 352 Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis 13 aus ganz NRW traten am Märkischen Gymnasium Hamm zur Landesrunde der Mathematik-Olympiade an. Die Jugendlichen haben sich in den Regionalwettbewerben für die Teilnahme qualifiziert. Ihr Ziel: das Bundesfinale im Mai in Bonn, zu dem die 14 Besten reisen dürfen, sowie die Teilnahme an einer Sommerakademie.

Foto: Sabrina Manso

Mit viel Freude am Tüfteln und Knobeln bewiesen die Jung-Mathematiker am Samstag ihr Können. 352 Schülerinnen und Schüler der Klassen fünf bis 13 aus ganz NRW traten am Märkischen Gymnasium Hamm zur Landesrunde der Mathematik-Olympiade an. Die Jugendlichen haben sich in den Regionalwettbewerben für die Teilnahme qualifiziert. Ihr Ziel: das Bundesfinale im Mai in Bonn, zu dem die 14 Besten reisen dürfen, sowie die Teilnahme an einer Sommerakademie. Unterstützt wurde die Mathematik-Olympiade NRW durch die Wirtschaftsförderung Hamm.
Zwischen 150 und 180 Minuten hatten die Teilnehmenden für die Klausuren Zeit. Dabei ging es keineswegs darum, den Schulstoff abzufragen, sondern um aktives Lösen von Problemstellungen. Gefragt waren logisches Denken, Kombinationsvermögen und ein Quantum Kreativität.

Schon kurz nach der Abgabe der Klausuren bekamen die Teilnehmenden einen Link zu den Lösungen der Aufgaben. In den nächsten Tagen erhalten die Siegerinnen und Sieger Post – am 21. März findet im Kurhaus Hamm dann die Siegerehrung statt.

Die Hammer Organisatoren zogen eine positive Bilanz: „Es ist uns eine besondere Ehre, dass wir hier in Hamm die Endrunde ausrichten durften“, so Florian Rösner, Schulleiter des Märkischen Gymnasiums und Regionalkoordinator des Landesverbands für Hamm: „Wer hier dabei ist, der hat schon ordentlich was drauf.“

Den hohen organisatorischen Aufwand stemmte die Schulleitung und der Landesverband Mathematikwettbewerbe gemeinsam mit zahlreicher Helferinnen und Helfer: So waren das Lehrerkollegium und zahlreiche Schülerinnen und Schüler des Märkischen Gymnasiums am Samstag im Einsatz. Alleine für die Klausur-Auswertungen reisten rund 100 Korrektoren an.

Begleitet wurde der Wettbewerb durch ein buntes Nachmittagsprogramm.  Gesellschaftsspiele, die Reise zum Licht im Gustav-Lübke-Museum, Eislaufen oder Bogenschießen – zahlreiche Hammer Institutionen und Vereine sorgten bei den Jugendlichen für reichlich Abwechslung. Auch das zdi-Schülerlabor der Hochschule Hamm-Lippstadt war mit Workshops in den Bereichen Molekularbiologie, Sortieralgorithmen und LEGO-Robotik mit von der Partie. Ein Vortrag zur Mondlandung 1969 von Prof. Dr. Olaf Goebel rundete das Angebot der Hochschule Hamm-Lippstadt ab.

Über die Mathematik-Olympiade
Die Mathematik-Olympiade wendet sich an alle Schülerinnen und Schüler, die schon früh Spaß an interessant gestellten Aufgaben auch außerhalb des Schulstoffes verspüren. Das Ziel der Olympiade ist es, Freude und Interesse am Fach Mathematik zu wecken und interessierte und begabte Schüler zu erkennen und zu fördern.

In NRW wird die Mathematik-Olympiade durch den Landesverband Mathematikwettbewerbe Nordrhein-Westfalen e.V. organisiert.