Hammer Unternehmen ausgezeichnet: „Great Place to Work“

Sanierungstechnik Dommel gehört 2019 zu den besten Arbeitgebern in Nordrhein-Westfalen

„Wir haben es mit Abwasser zu tun und mit Tiefbau. Da müssen wir gleich mit zwei Vorurteilen kämpfen, um neue Mitarbeiter zu gewinnen.“ Geschäftsführer Benedikt Stentrup redet nicht lange um den heißen Brei herum. Er weiß, dass er gute Gründe liefern muss, wenn er Mitarbeiter im Unternehmen halten und neue dazu gewinnen will. Für den Chef von mittlerweile 80 Fachkräften hat es längst eine hohe Priorität, dass er gute Arbeitsbedingungen anbietet. „Von dem Ergebnis sind wir dennoch positiv überrascht, denn wir haben zum ersten Mal teilgenommen“. Neun von zehn Mitarbeitern haben ihrem Unternehmen bescheinigt, dass Dommel ein guter Arbeitgeber ist und nehmen ihre Arbeitsbedingungen sehr positiv wahr. „Das ist ein schöner Nachweis dafür, dass es honoriert wird, wenn die positiven, sogenannten weichen Faktoren stimmen“, sagt Stentrup.

Gemeint ist damit beispielsweise, dass die Dommel-Mitarbeiter Arbeitskleidung gestellt bekommen, die zudem einen hohen Tragekomfort bietet. Bei größeren Investitionen entscheiden die Beschäftigten mit, und das Thema Arbeitssicherheit wird groß geschrieben. „Wir sind ein Arbeitgeber, der die Leistungen seiner Mitarbeiter wertschätzt und Raum für eigene Ideen lässt“, so Stentrup. Um die Arbeitsplatz- und Unternehmenskultur stetig zu verbessern, ist die Dommel GmbH 2017 der Unternehmensinitiative „Ausgezeichnete Arbeitgeber in Hamm“ beigetreten, die von der Wirtschaftsförderung mit initiiert wurde und regelmäßig begleitet wird. Mit dem Beitritt habe sich das Unternehmen selbst dazu verpflichtet, die Zufriedenheit seiner Mitarbeiter regelmäßig zu erfragen und sich den Ergebnissen zu stellen. Ausgewertet werden die Antworten der Mitarbeiter in den Kategorien Glaubwürdigkeit, Respekt, Fairness, Stolz und Teamgeist.

Bei der aktuellen Befragung waren 87 Prozent der Meinung: „Alles in Allem ist das hier ein guter Arbeitsplatz“. Die Initiative „Great Place to Work“ bezeichnet das als „Exzellenz-Bereich“. Deshalb wurde das Hammer Unternehmen jetzt mit dem entsprechenden Zertifikat ausgezeichnet. Zum Vergleich: gewöhnlich bescheinigt nur jeder zweite Arbeitnehmer (56 Prozent) in Nordrhein-Westfalen seinem Arbeitgeber eine hohe Gesamtqualität und Attraktivität.

Dies sind einige der Faktoren, die bei Dommel zu der hohen Wertschätzung der Mitarbeiter geführt haben:

Über ein Prämiensystem haben alle Mitarbeiter etwas davon, wenn die Sanierungstechnik Dommel erfolgreich ist.

Ein moderner Maschinenpark und hohe Investitionen in die Arbeitssicherheit erfüllen die Voraussetzungen für Top-Arbeitsbedingungen.

Die Führungskräfte sind immer ansprechbar. Entscheidungen, die sie gemeinsam mit dem Kollegen treffen, sind verbindlich.

Für gewerbliches Personal gelten die Regelungen des Bau-Tarifvertrags. Zur Erlangung des LKW-Führerscheins oder beim Wasch- und Flickservice für die Arbeitskleidung ist Dommel großzügig und geht gerne über den Tarifvertrag hinaus.

Aus-, Fort- und Weiterbildungsangebote stehen allen Mitarbeitern offen.

„Herzlichen Glückwunsch an alle Mitwirkenden bei der Firma Dommel“, sagte Wolfgang Thomaßen, Projektleiter von der Wirtschaftsförderung. „Die Auszeichnung des Hammer Unternehmens in dem Wettbewerb ist eine tolle Bestätigung für die Arbeit der Unternehmensinitiative in Hamm.“ Zehn Unternehmen arbeiten hier seit drei Jahren an der Verbesserung ihrer Arbeitsbedingungen. Unter anderem auch die Einhaus-Gruppe – ein Dienstleistungsunternehmen im Bereich von Handy- und Elektronikversicherungen, das ebenfalls in Bockum-Hövel ansässig ist. „Dass die Unternehmensinitiative wächst, freut uns sehr“, sagt Geschäftsführer Wilhelm Einhaus. „Weil jedes teilnehmende Unternehmen eigene Erfahrungen und Ideen für einen ergebnisorientierten Austausch untereinander mitbringt.“  Und die Ergebnisse daraus seien schnell sichtbar: „Wir haben bereits einige Änderungen vorgenommen und erhalten durchweg positives Feedback von unseren Mitarbeitern. Alle sind zufriedener.“ Auch Dommel-Geschäftsführer Stentrup verspricht sich langfristige Effekte. Damit die Unternehmensinitiative auch weiterhin wächst, wirbt Projektleiter Thomaßen: „Wir sind offen für weitere Teilnehmer.“

„Wir versprechen uns langfristige Effekte durch die Teilnahme“, sagt Dommel-Geschäftsführer Stentrup. „Wenn neun von zehn Mitarbeitern zufrieden sind, spricht sich das herum.“ Die gute, alte Mund-zu-Mund-Propaganda sei noch immer ein effektives Mittel. Da das Unternehmen exponentiell gewachsen sei, helfe das enorm dabei, weitere Fachkräfte zu finden. Dommel ist eines von 147 Unternehmen in Nordrhein-Westfalen, die 2018 an dem Wettbewerb teilgenommen haben.

Rechtsanwalt Marc Dewald, Partner und Ressortleiter Personal der Kanzlei Wolter Hoppenberg und Mitgründer der Unternehmensinitiative „Ausgezeichnete Arbeitgeber in Hamm“ freut sich besonders für den jüngsten Mitstreiter Dommel: „Die Mitgliedsunternehmen arbeiten gemeinsam sehr konstruktiv, beharrlich und wie man sieht auch sehr erfolgreich an der Attraktivität als Arbeitgeber nicht nur der eigenen Unternehmen, sondern auch des Standortes Hamm. Dieses Ergebnis spornt uns alle noch mehr an!“

"Die Auszeichnung der Firma Dommel betrachten wir auch als Auszeichnung der Arbeit unserer Initiative in Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, der perbene GmbH und Great Place to Work. Wir freuen uns riesig für Herrn Stentrup und sein Team und gratulieren ganz herzlich!“, so die erste Reaktion von Herrn Dewald.

Auch Friedrich Müller, Geschäftsführer von Du Bay Polymer und ebenfalls Partner in der Unternehmensinitiative Hamm, ist ebenfalls begeistert über die Auszeichnung für Dommel. „Davon können wir alle lernen!“ Sich gerade mit dem Thema Kanalsanierung ein solches Ansehen bei den Mitarbeitern zu erarbeiten, sei eine außerordentliche Leistung. „Die Auszeichnung hat Strahlkraft und ist ein Beleg dafür, dass es gut ist, die Unternehmensinitiative in Hamm zu haben.“

Partner der 2015 ins Leben gerufenen Great Place to Work-Initiative in Nordrhein-Westfalen sind der Bundesverband mittelständischer Wirtschaft (BVMW), der Demographie Netzwerk e.V. sowie die Initiative Ludwig Erhard Preis . Ziel ist es, die Unternehmen bei der Entwicklung einer attraktiven und zukunftsorientierten Arbeitsplatzkultur zu fördern und den gesamten Wirtschaftsstandort NRW und seine Unternehmen durch ein eigenständiges Qualitätssiegel für hohe Arbeitsplatzqualität zu stärken