Großes Interesse am Wirtschaftsstandort Hamm

Wasserstoff, Multi Hub Westfalen und CreativRevier: Investorentour zu aktuellen Projekten

Foto: BMR
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Wasserstoff, Rangierbahnhof, CreativRevier und viele Projekte mehr: Hamm bietet ein dynamisches Umfeld für potenzielle Investoren – und spannende Perspektiven für die Zukunft. Davon konnten sich 28 Investoren aus unterschiedlichen Geschäftsfeldern überzeugen, die über die Business Metropole Ruhr (BMR) nach Hamm gekommen waren. Insgesamt bietet die BMR in diesem Sommer vier Führungen durch die Großstädte des Ruhrgebiets an. Erstmals führte eine Tour auch nach Hamm.

Oberbürgermeister Marc Herter und IMPULS-Geschäftsführer Pascal Ledune begleiteten die Delegation auf ihrer Tour durch Hamm, um für den heimischen Wirtschaftsstandort zu werben: „Hamm gehört beim Dynamikranking des Instituts der Deutschen Wirtschaft erstmals zu den Aufsteigern. Diese Platzierung bestärkt uns in der Überzeugung, dass wir mit unseren Projekten auf dem richtigen Weg sind. Wir haben uns für die Zukunft einiges vorgenommen – und wir würden uns freuen, wenn der eine oder andere aus diesem Kreis mit dabei ist.“

Gleichzeitig betonten der Oberbürgermeister und der IMPULS-Geschäftsführer, dass die Projekte und Ideen zu den Zielen der Stadt Hamm passen müssten: „Bei unseren Großprojekten legen wir einen starken Fokus auf das Thema ,Nachhaltigkeit´. Beispielsweise wird das Industriegebiet Westfalen, das wir gemeinsam mit der Gemeinde Lippetal entwickeln, im Wesentlichen über Grünen Wasserstoff versorgt. Den Grünen Wasserstoff werden wir selbst in Hamm entwickeln und an zahlreiche weitere Partner innerhalb und außerhalb unserer Stadt weitergeben. Wir sind überzeugt davon, dass Hamm neben Duisburg und Dortmund zu den drei großen Wasserstoff-Standorten im Ruhrgebiet gehören wird.“ 

Die Gruppe der Investoren war am Morgen am Bochumer Vonovia-Stadion gestartet und über einen Besuch im Dortmunder Stadthafen nach Hamm gekommen. Die Tour in Hamm führte zunächst zum „Pier 9“ am Datteln-Hamm-Kanal, wo deutschlandweit das erste Tiny house-Hotel entstanden ist. Der Stopp der Investorentour bei Tiny House Dieckmann zeigte den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eine Wohnform, für die im CreativRevier Heinrich Robert Raum geschaffen wird. Die vier Bebauungspläne beinhalten neben Flächen für Handel und Gewerbe im Bereich Wohnen ausdrücklich auch die Möglichkeit einer ganzen Siedlung aus Tiny Houses.

Im CreativRevier Heinrich Robert wurde die Gruppe zunächst über das ehemalige Zechengelände geführt, bevor sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an Thementischen über die aktuellen Entwicklungen informieren konnten. Die 56 Hektar große Fläche an der Schnittstelle der Stadtbezirke Herringen und Pelkum bietet auf 56 Hektar viel Platz für Gastronomie, Einzelhandel, Kreativwirtschaft und Wohnen. Weitere Themenfelder waren die „Wasserstoffallianz Westfalen“, das neue „Innovationszentrum“ und der Multi Hub Westfalen als europaweites Vorzeigeprojekt für nachhaltige Güterverkehrslogistik. IMPULS-Geschäftsführer Pascal Ledune zog am Ende der Tour ein zufriedenes Fazit: „Wir haben in vielen Gesprächen festgestellt, dass auf Seiten der Investoren ein großes Interesse am Wirtschaftsstandort Hamm besteht. Viele von ihnen entdecken unsere Stadt gerade ein Stück weit neu – auch deshalb sind Touren wie diese so wichtig.“