Familienbewusste Unternehmen im digitalen und demografischen Wandel

Familienfreundliche Maßnahmen sind in den letzten 15 Jahren in vielen Unternehmen ein Bestandteil der Personalentwicklung geworden

Familienfreundliche Maßnahmen sind in den letzten 15 Jahren in vielen Unternehmen ein Bestandteil der Personalentwicklung geworden. Denn auf Grund der demografischen Entwicklung werden gut qualifizierte Fachkräfte gesucht und sie sollen im Unternehmen verbleiben, so die positive Einstimmung in das Thema von der Expertin,  Dr. Andrea Hammermann vom Institut der Deutschen Wirtschaft Köln. In ihrem Vortrag zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie – Wettbewerbsvorteile im digitalen und demografischen Wandel“ zeigte Dr. Andrea Hammermann aber auch auf, dass die Unternehmen dieses Thema weiter auf der Agenda haben  sollten, da es allen Beschäftigten wichtig ist und gerade junge Menschen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie partnerschaftlich aufteilen wollen.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion waren neben dem Geschäftsführer des Unternehmensverbandes Westfalen-Mitte, einer Vertreterin der Hella GmbH & Co KGaA und dem Familienbüro der Stadt Hamm zwei Studentinnen der beiden Hammer Hochschulen und ein Auszubildender der St. Barbara-Klinik-Hamm vertreten. Die jungen Vertreter/innen auf dem Podium betonten, dass  Flexibilität  für die Vereinbarkeit eine entscheidende Voraussetzung ist. Dies gilt sowohl für flexible  Möglichkeiten der Kinderbetreuung als auch für  mehr Spielräume bei der Gestaltung von Arbeitszeit und Arbeitsort.

Dies entspricht dem Trend, der im Vortrag vorgestellt wurde.  Durch Digitalisierungsprozesse werden von etwa 1/3 der Unternehmen Veränderungen erwartet, die sich auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie auswirken werden und Flexibilität wird  dabei zukünftig  eine größere Rolle spielen.

40 Teilnehmende aus Unternehmen und Institutionen waren zu der Veranstaltung gekommen, die  von der Wirtschaftsförderung Hamm in Kooperation mit dem Familienbüro der Stadt Hamm und dem Unternehmensverband Westfalen-Mitte durchgeführt wurde.