Digiscouts® starten durch

Azubis auf der Suche nach Digitalisierungspotenzial in Unternehmen

Erneut dabei: Qualitätsmaler Thomas Kaplan mit seinen Auszubildenden und Wolfgang Thomassen (WFH) Foto aus 2018

Neun Unternehmen aus Hamm beteiligen sich am zweiten Durchlauf des Projektes „Digiscouts“, das am Dienstag offiziell gestartet ist und insgesamt über sechs Monate läuft. „Bei dem Projekt machen sich junge Auszubildende Gedanken darüber, wie sich Abläufe über digitale Lösungen effizienter und wirtschaftlicher gestalten lassen“, erklärt Wolfgang Thomaßen von der Wirtschaftsförderung Hamm, die das Projekt zusammen mit dem RKW Kompetenzzentrum durchführt. „Die Jugendlichen werden während des Projektes eng begleitet und erhalten vielfältige Unterstützung: Unter anderem stellt das RKW Kompetenzzentrum ein Tool mit Wissensbausteinen und vielen weiteren Hilfen zur Verfügung. Darüber hinaus steht allen Teams ein spezieller Coach zur Verfügung.“ Über das Projekt haben Unternehmen die Möglichkeit, sich das Wissen ihrer jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als „Digital Natives“ zunutze zu machen. 

Malermeister Thomas Kaplan nimmt mit seinem Unternehmen bereits zum zweiten Mal an dem Projekt teil. Durch die „Digiscouts“ ist in dem Betrieb während des ersten Projektes eine digitale Plattform entstanden, die zu jedem Auftrag alle wichtigen Informationen bietet. Da alle Mitarbeiter ständigen Zugriff auf die Plattform haben, wissen sie meist auf einen Blick, was auf der jeweiligen Baustelle zu tun ist. So spart das digitale Angebot dem Unternehmen eine Menge Zeit und Geld. „Außerdem ist auf diese Weise sichergestellt, dass keine Informationen mehr verloren gehen. In der Vergangenheit haben wir immer wieder Zeit durch Suchen verloren: Das hat mich schon immer geärgert“, betont Thomas Kaplan. Aber nicht nur für den Betrieb stellt das Projekt einen Gewinn dar, sondern auch für die Auszubildenden selbst. „Das gilt vor allem unter dem Stichwort „Persönlichkeitsentwicklung“. Die Auszubildenden werden durch das Projekt deutlich selbstständiger, weil sie eigene Strategien entwickeln und die Kolleginnen und Kollegen für ihre Ideen begeistern müssen. Von den Erfahrungen in diesem Projekt können die jungen Menschen für das gesamte Berufsleben profitieren.“ Ähnlich positive Rückmeldungen haben es auch aus den anderen Unternehmen gegeben. 

Am zweiten Durchlauf von „Digiscouts“ sind folgende Unternehmen aus Hamm beteiligt: BAG Bankaktiengesellschaft, Bernhard Heckmann GmbH & Co. KG, DuPont Uentrop GmbH, Hesse GmbH & Co. Kg, H.-Hugo Brenschede GmbH, Munk GmbH, Plankoncept Nachtigall Architekturbüro, Qualitätsmaler Thomas Kaplan GmbH & Co. KG sowie die ecandes Stork, Daum, Lategahn, Schnarre Partnerschaft mbB Steuerberatungsgesellschaft. „Die Ergebnisse des Projektes werden wir im Frühjahr des nächsten Jahres vorstellen“, erklärt Wolfang Thomaßen, der bei der Wirtschaftsförderung Hamm im Bereich „Fachkräfteentwicklung“ tätig ist. „Wir sind schon jetzt gespannt, was für tolle Lösungen die Auszubildenden im Laufe dieses Projektes entwickeln werden.“

Weitere Informationen zum Projekt (hier klicken)