Der „elektrische Dienstag“ – wie sich der alternative Antrieb für Unternehmen rechnet

Beim „elektrischen Dienstag“ am 25. September ab 13 Uhr zeigt die Wirtschaftsförderung im Rahmen des Projektes „Wissen schafft Erfolg“ im Kurhausgarten E-Fahrzeuge unterschiedlichster Bauart.

Auf dem Foto sehen Sie: (von links) Blanche Ragot aus Herringens französischer Partnerstadt Neufchateau, zurzeit Praktikantin bei der Wirtschaftsförderung, Dr. Karl-Georg Steffens, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Lutz Lambert, Standortentwickler Innovation bei der Wirtschaftsförderung, Diana Aiwas, HSHL-Studentin im Studiengang Technisches Management & Marketing, zurzeit ebenfalls Praktikantin bei der Wirtschaftsförderung.

Nie zuvor gab es in Hamm eine vergleichbare Bandbreite von Elektrofahrzeugen zu sehen. Beim "elektrischen Dienstag" am 25. September ab 13 Uhr zeigt die Wirtschaftsförderung im Rahmen des Projektes "Wissen schafft Erfolg" im Kurhausgarten E-Fahrzeuge unterschiedlichster Bauart. Pkw, Transporter und auch Lastenfahrräder können von Hammer Unternehmerinnen und Unternehmern angesehen und die Halter beziehungsweise Fahrer zu ihren Erfahrungen befragt werden. Die eine oder andere Probefahrt wird auch möglich sein. "Effektiver kann man die Produktübersicht nicht gewinnen: Zeitaufwändige Reisen zu Niederlassungen einzelner Fahrzeugtypen können entfallen", sagte Dr. Karl-Georg Steffens, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung. "Die Wirtschaftsförderung macht Elektromobilität erfahrbar."

Der "elektrische Dienstag" wendet sich an Hammer Unternehmerinnen und Unternehmer, die in Workshops rund um das Thema elektrischer Fuhrpark umfassend informiert werden. Es geht unter anderem um betriebliche Mobilitätskonzepte und um Fördermöglichkeiten. "Auch Unternehmen in Hamm können in Zukunft von der Mobilitätswende profitieren", sagte Steffens. "E-Fahrzeuge erfüllen schon heute die Anforderungen an Mobilität und Transportvolumen, kommen ohne lokale Emissionen aus und lassen sich betriebswirtschaftlich einsetzen."

Zu sehen sein wird unter anderem der Streetscooter, jener Kleintransporter, den die Deutsche Post bundesweit bekannt gemacht hat und der die Pakete auf den letzten Kilometern emissionsfrei zu den Endkunden ins Haus bringt. Ein Forschungsfahrzeug mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 5,5 Tonnen steuert das Institut für Elektromobilität an der Hochschule Bochum bei. Der Transporter VM vom japanischen Hersteller Nissan wird ebenso gezeigt wie die Pkw VW Up, Smart, Renault Zoe, und BMW i3. Auch der Renault Kangoo, der im beliebten Kleintransporter-Format den Stauraum bietet, den Handwerker üblicherweise benötigen, gehört zum Portfolio. Mehrere Lastenfahrräder, die ebenfalls über elektrische Antriebe verfügen, runden die vielfältige Palette der geräuschlosen E-Fahrzeuge ab. Zu sehen sein wird außerdem ein Transportwagen mit elektrischem Antrieb, den das Grünflächenamt einsetzt. Unterstützung für die E-Ausstellung hat die Wirtschaftsförderung von den Hammer Stadtwerken und vom Abfallwirtschafts- und Stadtreinigungsbetrieb der Stadt Hamm erfahren, bei denen etliche der Ausstellungsstücke Tag für Tag gute Dienste erbringen.

Die teilnehmenden Unternehmerinnen und Unternehmer haben in den Workshops die Möglichkeit, sich tiefer in die Materie zu begeben. Ein Überblick über die Fördermöglichkeiten für Elektromobilität auf Bundes- und Landesebene gehört ebenso zum Programm wie die Vorstellung intelligenter Lösungen für die Ladeinfrastruktur in Unternehmen. Außerdem wird über Erfahrungen mit Elektromobilität bei Bayer am Standort in Bergkamen berichtet.

Kontakt: Lutz Lambert, Telefon 02381/9293-207, lutz.lambert@wf-hamm.de

Dieses Projekt wird durch die Europäische Union und das Land Nordrhein-Westfalen gefördert