Constanze Lenschen | Physiotherapie Lenschen GbR

Mein Name ist Constanze Lenschen, ich bin 24 Jahre alt und habe im Dezember 2020 zusammen mit meiner Mutter eine Gemeinschaftspraxis für Physiotherapie gegründet. Meine Mutter ist bereits seit gut 10 Jahren selbstständig, sodass ich bei der Gründung der Gemeinschaftspraxis eine erfahrene Geschäftspartnerin an meiner Seite hatte. Die Gründung und der Wechsel der Unternehmensform war für uns beide eine sehr spannende und aufregende Zeit.

Constanze Lenschen | Physiotherapie Lenschen GbR

Ich habe gegründet, weil….

… ich meine Arbeit als Physiotherapeutin unabhängig von Vorgaben anderer (zum Beispiel Krankenkassen) ausführen möchte. So ist es möglich den Ansprüchen der Patienten und meinen eigenen Ansprüchen gerecht zu werden. Außerdem finde ich es spannend, zusätzlich zu der Arbeit am Patienten, die Kontrolle und den Überblick über betriebswirtschaftliche Aspekte zu haben.

Mich zeichnet aus, dass…

… ich neuen Herausforderungen gegenüber aufgeschlossen bin und gern Neues ausprobiere. Man könnte mich also auch als neugierig beschreiben. Der Gründung einer Praxis und der Übernahme von mehr Verantwortung, die damit einhergeht, sah ich am Anfang respektvoll entgegen. Ich habe aber von unterschiedlichen Personen und Institutionen viel Unterstützung und Hilfe bekommen. Es lohnt sich, seine „Ängste und Zweifel“ zu überwinden und neue Wege zu gehen.

Ich habe in Hamm gegründet, weil…

… Hamm meine Heimat ist und ich hier die nötige Balance zwischen Beruf und Familie/ Freunden finde. Ich habe nach fast zwei Jahren Arbeit in Baden-Württemberg gemerkt, wie wichtig Familie und Freunde als Ausgleich und Unterstützung sind. Diese Unterstützung hat mir in meiner bisherigen Zeit als selbstständige Physiotherapeutin enorm geholfen.

Wenn ich nochmal starten würde, würde ich…

… ich von Anfang an mehr Zeit für organisatorische Aufgaben einräumen. Als angestellte Therapeutin bedeutet Arbeit „nur“ die Arbeit mit den Patienten. Als Selbstständige musste ich mir eingestehen, dass auch das Putzen, Wäsche waschen, Rechnungen schreiben, Buchhaltung, Terminplanung, interdisziplinäre Gespräche und andere Aufgaben als Arbeitszeit zählen. Die Gefahr, dass viele dieser Aufgaben in die „private“ Zeit fallen ist sonst sehr groß und führt auf lange Sicht zu Unzufriedenheit. Ein gutes Zeitmanagement und die Fähigkeit zu gewissen Sachen „Nein“ zu sagen sind zwei Dinge, an denen ich ständig arbeite. Zum Glück habe ich mit meiner Mutter eine tolle, erfahrene und unterstützende Geschäftspartnerin an meiner Seite.

In fünf Jahren möchte ich….

… immer noch genauso viel Spaß an meiner Arbeit haben wie bisher. Bei der Zusammenarbeit mit vielen unterschiedlichen Menschen finde ich es sehr wichtig, dass man selber ausgeglichen und zufrieden ist, damit man bei der Arbeit 100% geben kann. Außerdem fallen mir jetzt schon einige interessante Fort- und Weiterbildungen ein, die eine gute Ergänzung zu unserem aktuellen Angebot darstellen. In fünf Jahren habe ich dann hoffentlich in dem Bereich Physiotherapie einiges Neues gelernt und vielleicht geht die Neugier ja auch über den Rand der Physiotherapie hinaus. Der menschliche Körper und dessen Gesundhaltung finde ich überaus spannend und es wäre schön, ganz verschiedene Bereiche, wie zum Beispiel „Ernährung“ oder „mentale Gesundheit“, einzubeziehen.