Breitband

Breitbandkoordinator für Hamm

Schnelles Internet für Hamm: Diesen Auftrag hat der Breitbandkoordinator für die Stadt Hamm, Tim Wegemann, Geschäftsführer des Instituts für digitale Infrastruktur (IFDI). Er ist Ansprechpartner für alle Fragestellungen zum Breitbandausbau in Hamm.

Wenn Sie Fragen zum Breitbandausbau in Hamm haben, nehmen Sie bitte über dieses Formular Kontakt zu unserem Breitbandkoordinator, Tim Wegenmann, auf:

 

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Bürger zum Breitbandcheck aufgerufen

13. Juli 2018. Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann hat soeben das neue Breitband-Portal für Hamm freigeschaltet. Jeder Nutzer im Stadtgebiet kann nun online nachsehen, ob sein privater oder gewerblicher Hausanschluss über eine ausreichende Netzgeschwindigkeit verfügt oder als unterversorgt gilt.

Jeder Hammer Haushalt sowie Gewerbebetriebe und Institutionen wie zum Beispiel Schulen sollen Zugang zum schnellen Internet bekommen. Bürger und andere Nutzer können jetzt selbst aktiv werden und mithelfen, bestehende Unterversorgungen und Versorgungslücken aufzudecken. Oberbürgermeister Thomas Hunsteger-Petermann und der Hammer Breitbandkoordinator Tim Wegemann haben dazu heute den Breitbandcheck auf der Online-Plattform der Wirtschaftsförderung Hamm freigeschaltet.

"Die Hammer Bürgerinnen und Bürger werden auf den Weg zum schnellen Internet mitgenommen - und das adressenscharf", sagte Oberbürgermeister Hunsteger-Petermann. Um das zu ermöglichen, hat die Wirtschaftsförderung eine umfangreiche Datenbank erstellen lassen. Jeder Bürger kann nun für seine Adresse konkret einsehen, welcher Versorgungsstatus bislang erfasst wurde. Sollten die Angaben mit den tatsächlichen Gegebenheiten nicht übereinstimmen, werden Betroffene auf der Plattform so geführt, dass sie die erfassten Daten anzweifeln können. Das wiederum löst eine Einzelfallprüfung aus.

Die Aussichten, dass dieses Vorgehen zum Erfolg führen kann, sind zurzeit gut. Die Stadt Hamm hat Förderzusagen von Bund und Land Nordrhein-Westfalen für den Ausbau unterversorgter Gebiete. Aktuell läuft das Vergabeverfahren, und es können noch weiterhin unterversorgte Adressen nachgemeldet werden. "Um diese zu identifizieren, bitten wir die Bürgerinnen und Bürger um ihre Mithilfe", sagte Hunsteger-Petermann. Eine Überprüfung kann dazu führen, dass Anschlüsse offiziell als unterversorgt anerkannt werden. Dann können diese noch in die aktuelle Breitbandförderung aufgenommen werden. "Betroffene werden rechtzeitig von der Stadt Hamm oder dem Unternehmen, das den Ausbau vornimmt, kontaktiert, um das weitere Vorgehen abzustimmen", beschreibt Breitbandkoordinator Wegemann das weitere Vorgehen. "Das wird voraussichtlich Ende 2018 der Fall sein."

Interessant ist das neue Angebot Breitbandcheck auch für Bürgerinnen und Bürger, die bereits heute ein Volumen von mehr als 30 Megabit pro Sekunde (Mbit/s) gebucht haben. "Wer Geschwindigkeitsmessungen durchführt und feststellt, dass weniger als die gebuchte Leistung vorliegt, kann uns die Messprotokolle zukommen lassen", sagte Wegemann. "Wir prüfen dann, ob die Adresse als förderfähig eingestuft werden kann." Die Breitbandmessung kann eigenständig durchgeführt werden. Mit der Breitbandmessung-App, die zuvor installiert werden muss, können die Messergebnisse elektronisch abgespeichert und dann direkt an den Breitbandkoordinator gesendet werden (tim.wegemann(at)breitband-hamm.de).

Übrigens: Keine Aussicht auf Anschluss an das jetzt ausgeschriebene neue Glasfasernetz haben Kunden, deren Adresse von einem Telekommunikationsunternehmen für den Eigenausbau angemeldet wurde, die durch einen Kabelnetzanbieter wie zum Beispiel KabelTV mit Geschwindigkeiten von bis zu 400 Megabit pro Sekunde im Download und bis zu 20 Megabit pro Sekunde im Uapload versorgt sind sowie Adressen mit mindestens 30 Megabit pro Sekunde im Downdload. Sie sind laut Breitbandatlas des Bundes als nicht förderfähig eingestuft.

Das Projekt wird gefördert durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie durch eine Kofinanzierung des Landes Nordrhein-Westfalen.