Energie

Hamm ist ein „gewachsener" Energiestandort in der Region, der gerade in der jüngsten Vergangenheit in Bewegung ist und  sein Gesicht verändert.
Unterstrichen wird die Bedeutung des Energiestandortes Hamm durch den Bau des GuD-Kraftwerks der Firma Trianel, die am Standort Uentrop ca. 400 Millionen Euro investiert hat sowie durch die Erweiterung des RWE-Kraftwerkes. In Hamm-Uentrop  investiert RWE  über 2 Milliarden Euro in ein neues Doppelblock-Kohlekraftwerk.
Weitere Facetten der Energiewirtschaft in Hamm sind die die Bereiche Bildung, Forschung und Entwicklung. Sowohl die private SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft als auch die öffentliche Hochschule Hamm-Lippstadt bieten praxisorientierte Studiengänge im Bereich der Energie an. Das Öko-Zentrum NRW hat sich als Dienstleister für nachhaltiges Bauen und Sanieren bundesweit positioniert.

SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft
Die SRH Hochschule für Logistik und Wirtschaft bildet Wirtschaftsingenieure für die Zukunftsbranchen Logistik und Energiewirtschaft aus. Seit 2008 wird der Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit  Schwerpunkt Energiewirtschaft angeboten.
Das Thema Energie wird von Grund auf vermittelt:  als Produkt und als Dienstleistung. Die Lerninhalte werden aus technischer Sicht, aus der Perspektive des Managements und nach den Erfordernissen des IT-Bereichs interdisziplinär vermittelt. Schwerpunktthemen liegen auf Ressourcenschonung, alternativer Energieerzeugung und erneuerbaren Energien.

Hochschule Hamm-Lippstadt
Die neugegründete Hochschule Hamm-Lippstadt bietet seit 2009 in Hamm den Studiengang Energietechnik und Ressourcenoptimierung an. Energietechnik und Ressourcenoptimierung gibt Antworten, wie Energie optimal bereitgestellt und genutzt werden kann, wie sich neue Techniken in bestehende Strukturen und Märkte integrieren lassen und wie sich der resultierende Wandel in der Versorgungslandschaft managen lässt.

Öko-Zentrum NRW
Als Fachinstitut für ökologisches Bauen bietet das Öko-Zentrum NRW bereits seit 1993 vielfältige Leistungen sowohl im Bereich der Weiterbildung und Qualifizierung als auch in der Planung an. Durch seine Kompetenzen ist es heute bundesweit eine der ersten Adressen für nachhaltiges Bauen und Sanieren. Die gesamtenergetische Optimierung von Gebäuden ist hierbei ein Arbeitsschwerpunkt des Öko-Zentrums.

InnovationCity
Die Stadt Hamm hat sich im Wettbewerb um die InnovationCityRuhr der Konkurrenz von 15 Städten und Kommunen des Ruhrgebietes gestellt. Am 14. Juni 2010 gab der Initiativkreis Ruhr die fünf Finalisten bekannt. Die Städte Bochum, Bottrop, Essen, Mühlheim sowie die Gemeinschaftsbewerbung der Städte Gelsenkirchen und Herten sind eine Runde weiter.  Die Stadt Hamm konnte sich leider nicht platzieren.
In der Bewerbung konnte Hamm auf die breite Unterstützung der Unternehmen und Institutionen bauen. Die Wirtschaftsförderung möchte das initiierte Netzwerk rund um das Thema Energie weithin mit Leben füllen und den Schwung aus der Bewerbungsphase aufnehmen und die vorhandenen Potentiale zu einem leistungsfähigen Netzwerk bündeln. Langfristig soll in Hamm das „Netzwerk Energieeffizienz“ aufgebaut werden.  

Ansprechpartner

Doris Ellingen

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