Integration von Zielgruppen

Um besondere Zielgruppen bei der Integration in den allgemeinen Arbeitsmarkt zu unterstützen oder um diejenigen, die dies nicht schaffen, im Rahmen eines sozialen Arbeitsmarktes ein geeignetes Arbeitsfeld zu schaffen, bietet das Land unter Einsatz des ESF verschiedene Programmlinien  an, die von den Regionen genutzt werden können.


Jugend in Arbeit plus

Dieses bewährte Programm für die Zielgruppe der arbeitslosen Jugendlichen unter 25 Jahren setzt auf begleitende Beratung bei der Suche nach einer passgenauen Arbeitsstelle, Praktika,  Einsatz von Lohnkostenzuschüssen für Arbeitgeber und Begleitung während der Beschäftigung, um Arbeitsabbrüche zu vermeiden. Das Programm wird seit 1998 in Hamm umgesetzt und hat seitdem sehr vielen Jugendlichen beim (Wieder-) Einstieg  in das Berufsleben geholfen.
Als Ort des gegenseitigen Austausches aller beteiligten Akteure (Kammern, Berater, Agentur für Arbeit, Kommunales JobCenter) dient ein von Regionalagentur moderierter Runder Tisch.
Die Beratung der Jugendlichen übernehmen in Hamm die Arbeiterwohlfahrt und die Regionale Arbeitsstelle zur Förderung von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien (RAA).


100 zusätzliche Ausbildungsplätze für behindtere Menschen

Die Ausbildungschancen für behinderte junge Menschen erhöhen und dauerhafte Ausgrenzung vom Arbeitsmarkt vermeiden sind  die Zielsetzungen dieses Landesprogramms (link zur entsprechenden MAIS-Seite), das seit 2006 jedes Jahr aufs neue 15 bis 20 behinderten jungen Menschen aus Hamm und Umgebung einen Ausbildungsplatz in verschiedensten Fachrichtungen bietet. Hammer Unternehmen erklären sich bereit,  einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen und erhalten dabei finanzielle Unterstützung durch Land und Bund. Die Jugendlichen werden dabei durch das Berufsförderungswerk optimal auf die Ausbildungsplätze vorbereitet und begleitend unterstützt.
Unternehmen, die sich vorstellen können, junge Menschen mit Behinderungen in ihrem Unternehmen einen Ausbildungsplatz zur Verfügung zu stellen, erhalten weitere Informationen beim Berufsförderungswerk Hamm.


Erwerbslosenberatung und Arbeitslosenzentren

Ab 2011 erneut in die Förderung durch das Land aufgenommen werden Einrichtungen, die eine vom Grundsicherungsträger unabhängige Beratung für Erwerbslose (vorrangig Erwerbslose im SGB II-Bezug) anbieten. Dabei handelt es sich um ein niedrigschwelliges Beratungsangebot , das eine Art Lotsenfunktion für die Hilfe suchenden Menschen darstellt und eine Vereinzelung der Betroffenen verhindern kann.  
Die Entscheidung über die Anzahl und  Auswahl  geeigneter Träger für die Beratungsstellen wird von der Region im regionalen Konsens verantwortet.
Das neue Angebot wird in Hamm voraussichtlich ab 1.1.2011 zur Verfügung stehen.
Informationen hierzu sind bei der Regionalagentur erhältlich.

Ansprechpartner

Michael Fischer

Telefon 02381 / 9293-203
Telefax 02381 / 9293-222
E-Mail

Wera Pöhler

Telefon 02381 / 9293-204
Telefax 02381 / 9293-222
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